Die Philosophie

von Niveau élevé

Eine Reise in neue innere Welten

Die Welt ist aufgebaut als Dualität. Sie ist ein Gemisch aus Schönheit, Weite, Freiheit und gleichzeitig aus deren Gegenteil: Zwang, Begrenzung und allem Imperfekten. Man würde sich sicherlich wünschen, dass die erhabenen Elemente sehr viel stärker vertreten und das Negative nicht vorhanden wäre. Doch leider läuft das nicht so in unserem Universum. Hier definiert sich alles durch sein Gegenteil. Wir wüssten nicht was Leben ist, wenn es keinen Tod gäbe. Und wir wüssten nicht was Tod ist, wenn es kein Leben gäbe. Vor 4 Milliarden Jahren, bevor sich Leben auf unserem Planeten manifestierte, war alles, nach unserer heutigen Sichtweise, „tote“ Materie. Doch diese als „tot“ zu klassifizieren, ohne den Gegensatz des Lebens vor Augen zu haben, wäre weder möglich gewesen, noch sinnvoll. Es war eben das, was existierte. Erst mit dem Leben kam der Tod in unsere Welt. Solange es keinen Gegensatz zu etwas gibt, erscheinen die spezifischen Charakteristika einer Sache nicht auf. Warm gibt es nur weil es kalt gibt, hell nur als Gegensatz zu dunkel und das „Gute“ gibt es nur, solange es das „Schlechte“ gibt. Entfernen wir das „Schlechte“ aus unserem Universum, so entfernen wir das „Gute“ gleich mit.
Wir müssen uns damit abfinden, dass unsere Schöpfung aus Dualität aufgebaut ist. Wir können von etwas, was dual strukturiert ist, nicht den negativen Teil abtrennen, so dass nur der positive Teil übrig bleibt. Was übrig bleiben würde wäre immer noch dual strukturiert und hätte wieder ein „Gutes“ und ein „Schlechtes“. Wir alle versuchen, die Gewichte der Waagschalen etwas in Richtung des Positiven zu verändern. Doch ob dies wirklich irgendeine Auswirkung hat, ist nicht gesagt. Letztendlich befinden wir uns in einer Art „Hamsterrad“ und je mehr wir nach vorne laufen, umso mehr Auftrieb geben wir dem, das wir schon hinter uns gelassen haben. Vielleicht ist das Verhältnis zwischen Hell und Dunkel und zwischen Gut und Böse sogar überdimensional festgelegt! Außerdem sind Gut und Böse keine absolut definierbaren Begriffe, sondern sind nur Empfindungen und damit relativ. Ob etwas gut oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters. Und so befinden wir uns immer in der Situation, dass wir von der dunklen Seite unseres Lebens weglaufen, auf das Licht zu, doch dieses Licht nie erreichen werden. Würden wir je dort ankommen, wohin wir wollen, dann wäre auch dort die Dualität vorhanden und würde uns weiter treiben.
Um die innere Ruhe zu finden, müssten wir begreifen, dass es an sich keine Dualität gibt, es gibt kein „Gutes“ und kein „Schlechtes“. Unser Bewusstsein nimmt alles nur dual wahr, genauso wie unser Universum kein dreidimensionales Universum ist, sondern nur dreidimensional von uns wahrgenommen wird. In Wirklichkeit hat unser Universum nicht nur drei Dimensionen, sondern viel mehr. Nur befinden wir uns bewusstseinsmäßig in der dritten Dimension.
Unseren Frieden werden wir nie finden, solange wir im Äußeren, auf einem Laufband Richtung „schön“ laufen. Wir sollten vom Band absteigen und den Zustand des „Angekommenseins“ im Inneren finden anstatt im Äußeren zu suchen.
Fazit bleibt jedoch, dass wir alle in ein „inneres Umfeld“ eingebettet sind, in dem wir uns so sehr wünschen würden, dass all unsere Probleme verschwinden mögen und wir jene erhabenen Weiten des Bewusstseins genießen könnten, nach denen wir uns alle sehnen. Der Zugang zu jener „ungetrübten Freude“, von dem wir derzeit glauben, dass er durch den Schatten gewisser äußerer Umstände blockiert wird, liegt aber gar nicht in unserem äußeren Leben. Es braucht weder einen Anlass, noch einen Zustand der Problemlosigkeit, um Freude zu empfinden. Warum sollten wir einem Problem den Anspruch der Alleinherrschaft über unser Bewusstsein einräumen? Wenn wir schon nicht in der Lage sind den Problemen und der Freude gleichzeitig unser Bewusstsein zur Verfügung zu stellen, dann sollten wir uns besser für die Freude entscheiden und uns mit unseren Problemen im Scheinwerferlicht der inneren Freude auseinanderzusetzen, als umgekehrt.
Die Konstellation der Umstände, welche wir für inneren Stress und Beklemmung verantwortlich machen, entspringt wohl in den meisten Fällen unserer eigenen Lebenshaltung. Vielleicht würde sich unsere Situation mit einer anderen Einstellung ganz anders darstellen?
Niveau élevé ist nicht einfach eine Uhrenmarke. Sie ist ein Versuch den Widerspruch unseres in der Dualität gefangenen Seins, über den Weg der Zeit, aufzulösen.
Die Relativität der Zeit ist eine wissenschaftliche, oft nachgewiesene Tatsache, welche besagt, dass Zeit kein in sich selbst ruhendes Maß aller Vorgänge und Dinge ist, sondern eine Eigenschaft jedes einzelnen Vorgangs. Diese Eigenschaft, nämlich die Dauer einer Sache oder eines Ereignisses, ändert sich je nachdem ob etwas in Bewegung ist oder in Ruhe, wie stark etwas der Gravitation ausgesetzt ist, usw.
Doch Zeit hat für uns zwei Aspekte. Einmal den mathematisch-technischen, der uns erlaubt Vorgänge zu synchronisieren und unsere Handlungen zeitlich zu ordnen. Zum anderen enthält die Zeit aber auch den bewusstseinsmäßigen Aspekt. Und auch diese Zeit, die „innere Zeit“,¬ ist relativ. Unser Leben ist unsere Zeit, nicht mehr und nicht weniger. Wenn wir uns unserer Zeit nicht bewusst sind, sind wir uns unseres Lebens nicht bewusst. Wir alle beklagen uns, dass wir so wenig Zeit haben, dass unser Leben zu kurz ist. Gleichzeitig verschenken wir aber unsere Zeit einfach dadurch, dass wir sie unbemerkt verstreichen lassen. Unser aller Hauptfehler ist vermutlich, dass wir die meiste Zeit unser eigenes Selbst nicht im Blickpunkt haben. Wir sind so auf die äußeren Umstände fokussiert, so auf unsere Probleme, auf unsere Zwänge, auf das, was wir unbedingt erreichen wollen, dass wir uns selbst dabei gar nicht mehr wahrnehmen. Unser Leben findet die meiste Zeit ohne uns statt. Zwar läuft das Erinnerungsvermögen irgendwie mit, so dass wir nicht das Gefühl eines Kontinuitätsbruchs unseres Lebens haben, aber wir empfinden uns selbst oft nicht mehr. Wir nehmen nur noch die Aktion wahr, die ihren eigenen Gang geht, mit oder ohne unser bewusstes Selbst-Sein.
Hier kommt nun der Kernpunkt der Philosophie von Niveau élevé ins Spiel. Zeit und Leben ist dasselbe. Unser Leben ist unsere Zeit. Unser Leben und wir Selbst, sind auch dasselbe. Ohne unser Leben gäbe es uns nicht. Somit sind wir selbst letztlich unsere Zeit. Wenn wir unsere Zeit ohne uns verbringen, weil wir so auf den Ablauf des Geschehens um uns herum fixiert sind, dass wir uns selbst gar nicht mehr wahrnehmen, dann ist diese unbewusste Zeit nicht nur
verschwendete Zeit, sondern wir verschwenden einen Teil von uns selbst. Ein Fehler, den wir alle begehen. Wir sind nur einen ganz kleinen Teil unserer Zeit wir selbst. Meistens sind wir unsere Probleme, sind unsere Vorhaben, unsere Wünsche, unsere Ängste, sind unser Besitz, unser Ruf, sind alles Mögliche, aber sind nicht wir selbst.
In jeder Sekunde unserer Zeit in dem vollen Empfinden unserer Selbst zu stehen, und dafür die Probleme, die Vorhaben, die Umstände in den Hintergrund zu verbannen, dorthin wo wir normalerweise unser Selbstempfinden abgestellt haben, dies wäre der revolutionäre Wandel in unserem Leben, der uns erst zu uns selbst machen würde.
Die klassische Uhr hat zwei Ebenen, welche die Zeit abbilden. Im Hintergrund, also auf dem „Zifferblatt“, befindet sich die Einteilung der Zeit. Entweder ist die Zeiteinteilung durch Zahlen dargestellt oder durch Indexe, Striche, Punkte, Brillanten – was auch immer. Das Zifferblatt gibt die Ordnung der Zeit an, das System, das Ruhende. Darüber, im Vordergrund, laufen die Zeiger. Sie stehen für die Aktion, die Bewegung. Sie geben an, in welcher Position wir uns (zeitlich gesehen) im System befinden. Sie stehen für das Äußere, für den Wandel, für den aktuellen Zustand innerhalb des Systems.
Die Aktion, das Äußere, die Bewegung steht bei der klassischen Uhr im Vordergrund. Das Wesentliche, wir selbst, stehen im Hintergrund. Dies spiegelt sehr präzise die bewusstseinsmäßige Situation von uns allen wieder. Wir sollten den Mut haben, dieses Verhältnis umzudrehen. Wir sollten das Wesentliche, die Einteilung, die Ordnung, die Wertung, das Verhältnis zum Selbst in den Vordergrund stellen. Die Aktion, die Bewegung, die Position von uns Selbst im System, sollten wir in den Hintergrund verbannen.
Die Uhren von Niveau élevé tun genau das. Sie stellen die Zeiteinteilung, die Wertung, das Selbst, über die Ebene der Zeiger und drehen damit symbolisch die Haltung zur Zeit um. Mit jedem Blick auf unsere Uhr erinnert sie uns daran, dass die Zeit unsere Zeit ist. Wir selbst sind nicht mehr Sklave unserer äußeren Umstände, unserer Vorhaben, unserer Zwänge und Verpflichtungen, sondern sind die Instanz, die das Geschehen in Ruhe beobachtet und genießt. Im Vordergrund unserer Zeit ist das Unbewegliche, das Selbst, im Hintergrund das Bewegte, die Veränderung, das Äußere. Welchen Wert wir dem Geschehen beimessen entscheiden wir selbst, nicht das Geschehen.
Um diesen revolutionären Gesinnungswandel wirklich umzusetzen braucht es eine gehörige Portion Mut und Pioniergeist. Zu erkennen, dass wir wir selbst sind, und nicht unsere Projekte, unser Ansehen und Besitz, ist schon ein gewaltiger Schritt. Aber diesem Bewusstsein dann auch zu erlauben unser Leben nach dieser Erkenntnis neu auszurichten, das ist etwas, was den Wenigsten voll und ganz gelingt. Doch schon ein kleiner Schritt, ein Entschluss und ab und zu ein wenig Konsequenz in dieser Richtung, wird unser Leben verändern.
Eine Uhr von Niveau élevé möchte ein Partner in diesem Vorhaben sein. Die Zeit, deren Handhabung und unsere Einstellung ihr gegenüber, sind ein ideales Instrument um den Prozess der Selbstfindung und Selbstverwirklichung aufzugreifen und umzusetzen. Wenn wir uns für eine Uhr von Niveau élevé entscheiden, dann sollten wir dies nicht nur tun um eine tolle neue Uhr zu besitzen. Es sollte ein innerer Entschluss sein, begleitet von einem festen Vorsatz, unser Leben bewusster zu gestalten, anders zu leben, neue Prioritäten zu setzen. Unsere Niveau élevé wird uns ein treuer Begleiter auf dieser Reise in neue innere Welten sein, die uns bei jeder möglichen Gelegenheit an unsere Vorsätze erinnert. Unser Ziel bei dieser Reise ist eine höhere Bewusstseinsebene, von der aus wir erhaben über dem Geschehen des Alltags stehen und ihm nicht mehr unterworfen sind. Es ist ein erhöhtes Niveau, ein „Niveau élevé“!

Time is mine!